Schnittstellen konfigurieren statt programmieren: decs Orchestra

Mit decs Orchestra werden Schnittstellen nicht mehr programmiert, sondern in einer Weboberfläche zusammengestellt.

Artikel an den Webshop senden, jede Nacht eine Datei an einen Partner liefern, Bestände aus einer Web-API abholen: Solche Datenflüsse gehören zu jedem ERP-Projekt. Bisher wurden sie meist einzeln entwickelt, getestet und bei jeder Änderung wieder angepasst. Das kostet Zeit und macht Projekte abhängig von Entwicklungskapazität.

Genau hier setzt Orchestra an, das neue Modul unserer App DIN (Data Interface) für Microsoft Dynamics 365 Business Central.

Was ist decs Orchestra?

Orchestra holt Daten aus einem System, bereitet sie auf und liefert sie an ein anderes. Es läuft als eigene Anwendung in Ihrem Azure-Abonnement, getrennt nach Live- und Testumgebung.

Das Herzstück ist der Workflow: ein Ablauf aus einem Auslöser und beliebig vielen Schritten.

  • Auslöser: ein Zeitplan (Cron), ein Event aus einem Azure Event Hub oder der manuelle Start mit «Run now».

  • Schritte: lesen, filtern, sammeln oder schreiben Daten, in der Reihenfolge, in der sie im Ablauf stehen.

  • Records: Jeder Datensatz, den ein Schritt liefert, zum Beispiel eine Tabellenzeile oder ein Artikel aus einer API, wird einzeln an den nächsten Schritt weitergegeben.

  • Platzhalter: verbinden die Schritte. Mit {{ SQLReader1.Record.Nr }} setzen Sie Werte früherer Schritte ein, mit {{ Global.Name }} allgemeine Werte und mit {{ Secret.Name }} sicher abgelegte Passwörter.

Angebunden werden SQL-Datenbanken, Web-APIs (JSON und XML/SOAP), FTP- und SFTP-Server, Azure Blob Storage und Azure Event Hub. Typische Gegenstellen sind Webshops, Partner oder die Business-Central-API selbst.

Sicher, nachvollziehbar und direkt aus Business Central eingerichtet

Orchestra läuft vollständig in Ihrem eigenen Azure-Abonnement. Ihre Daten verlassen Ihre Umgebung nicht, und Sie behalten die Kontrolle über alle Ressourcen.

  • Eigene Umgebungen: Je eine Live- und eine Testumgebung, damit neue Workflows gefahrlos erprobt werden können.

  • Anmeldung mit Microsoft Entra ID: Benutzer melden sich mit ihrem gewohnten Konto an. Die Rollen Orchestra.Admin und Orchestra.Operator steuern, wer was darf.

  • Secrets und Globals: Passwörter und allgemeine Werte werden zentral und sicher abgelegt und nur über Platzhalter verwendet.

  • Lückenloser Verlauf: Jeder Lauf wird mit Status, Dauer, Auslöser und allfälliger Fehlermeldung festgehalten. Zusätzliche Protokolle liegen in Application Insights.

  • Export und Import: Workflows lassen sich exportieren und in eine andere Umgebung übernehmen.

Angelegt und aktualisiert wird Orchestra aus Business Central über die DIN Azure Einrichtung. Dort werden die Umgebungen benannt, die Azure-Ressourcen erstellt und mit der Aktion «Orchestra bereitstellen» jeweils die neueste Version eingespielt. «Orchestra öffnen» führt direkt zur Weboberfläche der passenden Umgebung.

Was Sie davon haben

Orchestra macht Schnittstellen schneller verfügbar und einfacher anpassbar.

  • Weniger Entwicklungsaufwand: Statt individueller Programmierung werden Abläufe aus fertigen Bausteinen konfiguriert.

  • Schnellere Anbindung: Webshops, Partner und APIs sind in kürzerer Zeit angebunden.

  • Flexibel im Betrieb: Änderungen an Zeitplan, Feldern oder Zielsystem erfolgen in der Weboberfläche, ohne neues Release.

  • Transparenz: Der Verlauf zeigt jederzeit, was wann gelaufen ist und wo es geklemmt hat.

Interessiert?

Möchten Sie sehen, wie Orchestra in Ihrer Systemlandschaft aussehen könnte? Wir zeigen Ihnen das Modul gerne in einer persönlichen Demo. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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